Touren Archiv
An dieser Stelle unterbreiten wir dem Berlinbesucher Vorschläge für Berlintouren. Jeden Monat gibt es eine neue Berlintour. Immer führen die Tourenvorschläge im Kreis, so dass man an jedem beliebigen Ort beginnen und enden kann. Alle Berlin Tourenpläne sind als PFD druckfähig. Rund um die Berlintouren gibt es Informationen zu den Sehenswürdigkeiten links und rechts der Strecke.
Verlinkungen helfen Entscheidungen zu treffen, wo soll ich zu Mittag essen und nachmittags meinen Kaffee trinken.
Lassen Sie sich auf Ihrer Tour durch die aufregendste aller deutschen Städte von einem Fotografen begleiten
Zu allen Berlintouren gibt es Fotomaterial und jede Tour hat ihre eigene Bildergalerie.
Gerne begleiten wir Sie auf Ihrer Berlintour und fotografieren Sie und Ihre Gruppe, dabei zeigen wir Ihnen die schönsten und spannendsten Plätze auf die wir bei den Rundgängen durch die einzelnen Stadtgebiete treffen. Angereichert werden unsere Fotobücher mit Fotos unserer Foto-Galerie.
Geführte Berlintouren nach Ihren eigenen Vorstellungen buchen
Oder lassen Sie sich von begeisternden Guides durch die spannendsten Ecken Berlins führen und mit kompetenten, unterhaltenden Insidertipps versorgen. Bei den Führungen kann zwischen "zu Fuß" oder "mit dem Fahrrad" gewählt werden. Sie können öffentliche Touren oder eine Tour mit Ihrem persönlichen Guide buchen.
anläßlich des 80. Jahrestages der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933
wurde der Tourenplan für Schülergruppen zur NS-Zeit erstellt
Das Thema NS-Zeit
ist Unterrichtsfach an allen deutschen Schulen von der Sekundarstufe I bis zur Sekundarstufe II. Unsere Tour richtet sich an alle Schüler die im Unterricht das Thema Nationalsozialismus durchnehmen.
Der in unserer Tour aufgeführte Besuch des Bendlerblocks, dem zweiten Dienstsitz des Bundesministeriums für Verteidigung ist allerdings erst ab der Jahrgangsstufe 10 möglich. Eine Außenbegehung ohne Führung ist selbstverständlich auch für jüngere Jahrgänge möglich, die Nutzung der Kantine ist an die Vorlage eines Personalausweises oder Reisepasses gebunden..
"Berlin 1933 - Weg in die Diktatur"
Durch den achtzigsten Jahrestag zur Machtergreifung werden in Berlin Sonderausstellungen zum Thema NS-Zeit, Übernahme der Macht und zerstörte Vielfalt in 2013 gezeigt. Die regulären Ausstellungen bestehen auch über den Jahrestag hinaus.
Zerstörte Vielfalt
ist das Motto des Themenjahres 2013 und zeigt in der gesamten Stadt insbesondere in der Kunst viele Ausstellungen die sich dieses Themas annehmen. Unser Tourenplan bezieht sich auf die umfassenden großen Ausstellungen.
Die Tour
hat eine Gesamtlänge von knapp 5 Kilometern und führt durch das Zentrum der Macht wie es sich von 1933 bis 1945 entwickelt hatte. Die U- und S-Bahnhöfe an der Wegstrecke sind eingezeichnet, am Anfang und am Ende werden zwei öffentliche Kantinen ausgewiesen, die es der Schülergruppe ermöglicht sich kostengünstig zu versorgen, was im Stadtzentrum inzwischen nicht mehr ganz einfach ist.
Kontaktdaten
Da sich die meisten Ausstellungen zum Thema "Berlin 1933 - Wege in die Diktatur" nicht von selbst erschliessen, ist der Tourenplan mit den Kontaktdaten der einzelnen Stationen angereichert, damit sich die Schulklassen rechtzeitig - teilweise werden Voranmeldungen von 6 Wochen vor Führung gefordert - und an der richtigen Adresse anmelden können.
Unser Tourenvorschlag Berlin Tipps für den Januar richtet sich an Architekturinteressierte, angehende Stadtentwickler und die die sich für gelungene und misslungene urbane Lebensräume interessieren.
Auf dieser Insider Tour werden architektonische Verfehlungen genauso angesteuert wie gelungene Stadtentwicklungsprojekte auch wenn diese manchmal aus der Not und als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme begonnen wurden.
sozialer Brennpunkt
Kreuzberg ist für viele Berlinbesucher ein Synonym für soziale Probleme und gewalttätige Auschreitungen zum 1. Mai - viele dieser Probleme sind hausgemacht und resultieren aus einer menschenverachtenden Architektur, weil der Entwicklung des Autoverkehrs jahrzehntelang eine höhere Bedeutung beigemessen wurde als der Entwicklung urbanen Lebensraumes.
1848 Schaffung von urbanen Erholungsflächen als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
Bereits Peter Joseph Lenné erkannte den Sinn von urbanen Erholungsflächen und plante einen neuen Wasserweg in diesem Wissen und schaffte damit ganz nebenbei massiv Arbeitsplätze. Heute ist dieser Raum ein einzigartiges Denkmal für gelungene Stadtentwicklung.
Bausünden beim Wiederaufbau des zerstörten West Berlins
Gutgemeinter Wohnungsbau für die vielen Wohnungssuchenden in den 1960ern uferte in menschenunwürdige Wohnquartieren in der Art von Massenmenschhaltung mit dem Ziel schnell vielen Menschen ein günstiges Dach über dem Kopf zu bieten, dass das Jahre später in sozialen Brennpunkten endet hatten sich die wenigsten Stadtplaner träumen lassen.
Eine Autobahn mitten durch Kreuzberg
Hatte Albert Speer für Hitler die Welthauptstadt Germania geplant so plante man nach dem Zweiten Weltkrieg eine Autobahn am Rande von Kreuzberg mit einem Autobahnkreuz am Oranienplatz, um die Anwohner vor dem zuerwartenden Lärm zu schützen wurden die Neubauten der Zeit mit massiven Höhenmetern und Mauern geplant, was die dadurch entstanden Lebensräume unattraktiv machte.
Neue Konzepte
Heute setzen Interessengemeinschaften Konzepte durch die die Gebiete wieder bewohnswert machen. Dazu bedurfte es einem massiven Umdenken bei der Vergabe von senatseigenen Grundstücken.
Tourenplan "Architektur, urbane Lebensräume und Erholungsflächen in Kreuzberg"
In unseren Shop steht dieser Insider Tipp zum Download für Webansicht oder zum Ausdrucken mit Tourenplan und Beschreibung der Stationen bereit. Sechs Seiten mit Fotos und Hintergrundinformationen.
Unser Tourenvorschlag für den November führt durch den Schöneberger Alt-Bezirk rund um die Orte politischen Geschehens vergangener Zeiten.
Vergangenheit
Heute geht es im Bezirk eher ruhig und beschaulich zu, aber eines hat sich nicht geändert, auch heute noch sind die Schöneberger ein kämpferisches Völkchen, wenn es um die Verteidigung ihrer Rechte und Ansichten geht. Bereits vor vielen Jahren im 19. Jahrhundert wussten sich die Bewohner der Roten Insel zu wehren und Anfang des 20. Jahrhunderts setzten sie dem Nationalsozialismus erbitterten Widerstand entgegen.
Nest für Prominente
Was aus einer Arbeitersiedlung aus einem Wohngebiet für die schaffende Bevölkerung entstand hat seine Spuren in der Stadt hinterlassen. Aus Schöneberg gingen viele bekannte Persönlichkeiten hervor, die das Gesicht der Stadt veränderten und heute wohnen dort Politiker, Abgeordnete, Künstler und Lebenskünstler neben einander und halten ihr Schöneberg hoch.
große politische Reden
Neben den interessanten Menschen die hier lebten und leben gibt es eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt. Von der schönsten U-Bahnstation der Stadt, zumindest mit dem besten Ausblick zum Rathaus Schöneberg deren Besucher die westliche Welt bewegten im gemeinsamen Kampf gegen die Greuel des "Kalten Krieges".
Designer und Second hand
Bereits vor der Wende und Wiedervereinigung hatten sich in Schöneberg rund um die Akazienstraße kleine Geschäfte und Designerläden angesiedelt, von Second Hand zu Kitsch und Design, heute reiht sich ein Geschäft an das andere nur unterbrochen von außergewöhnlichen Cafés, Bars und Restaurants.
der Kiez der Schwulen und Lesben
Das Gebiet um den Nollendorfplatz ist geprägt von der Berliner Schwulen und Lesben Szene, was sich in den Bars und Restaurants zeigt und das Leben in diesem Bereich lebenswert macht.
Im Alt-Bezirk Schöneberg wird alles geboten was zu einer Großstadt mit liberalen Ansichten gehört und ist ein "Must do" für alle Berlin Besucher, die die Hauptstadt abseits der Museen und Prachtboulevards für sich entdecken möchten.
Der Tourenplan steht im Shop zum Download und Ausdruck auf DIN A 4 für Euro 1,95 bereit.
Unser Berlin Tipp für einen Herbstspaziergang führt durch das von Carl von Preussen erträumte Arkadien.
Der Schloßpark Glienicke liegt am äußersten südwestlichen Rand von Berlin und gehörte während der Teilung zu West-Berlin, allerdings waren nicht alle Gebiet zugänglich, da sie zum Niemandsland gehörten.
Nachdem Potsdam ab 1653 zur Residenzstadt wuchs, wurden die Stolper Berger am gegenüberliegenden Ufer der Havel, heute Berliner Gebiet, zum Jagdwald der Adligen, die in Potsdam residierten.
Unter Prinz Carl von Preußen (1801-1883), dem dritten Sohn von Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise, wurde der Volkspark Glienicke und das darin gelegene Gut von ihm 1824 erworben und zu seinem Arkadien umgestaltet. Seinen Teepavillon "Kleine Neugierde" liess er mit Mosaiken aus Karthago auslegen. Und erwarb in mehreren Reisen nach Italien antike Kunstwerke, die er in sein Arkadien integrierte. In das von Schinkel zum Casino umgebaute Billardhaus des ehemaligen Gutshofs wurden Marmorfliesen aus dem Palast der Königin Catharina Comaro von Zypern (1454-1510) las Fußboden gelegt.
Aber schon bevor Prinz Carl von Preußen die Stolper Berge für sich entdeckte hatten hier seine Vorfahren das Gebiet genutzt. So richtete sich sein Großvater noch als Kronprinz und Neffe Friedrich des Grßen Friedrich Wilhelm II. die Pfaueninsel für seine Liebschaft mit der dreizehnjährigen Wilhelmine Encke, der Tochter eines Hoftrompeters her.
Die Tour führt von der Glienicker Brücke einem Hotspot des "Kalten Krieges" mit viel Potential für Legenden über einen kleinen Abstecher nach Brandenburg und durch das von Lenné, Schinkel und Persius geschaffene Disneyland des 18. und 19. Jahrhunderts das heute zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.
Neben dem Spaziergang durch den Park können Teile auch besichtigt werden, so ist das Casino in den Sommermonaten am Wochenende für Besucher zugänglich bei einem Eintrittsgeld von € 1,00. Im Schloß selbst finden kostenpflichtige Konzerte statt oder man speist im Schloß Glienicke Remise im Greif.
Der Tourenplan steht im Shop zum Download und Ausdruck auf DIN A 4 für Euro 1,95 bereit.
Der September Tourenvorschlag unserer Berlin Tipps führt rund um den Gründungsort Berlin und Cölln und bietet viele interessante Hintergrundinformationen zum besuchten Zentrum der Stadt Berlin.
Es gibt verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in den Rundgang, da sich mehrere U- und S-Bahnstationen auf der Weg des Tourenvorschlags befinden. Einen Teil der vorgeschlagenen Strecke kann man auch bequem mit dem Bus 100 befahren.
Die Tour führt an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei, die jeder Erstbesucher gesehen haben sollte, allerdings sind die besuchten Orte so schön und lohnenswert, dass ein zweiter oder dritter Besuch noch keine Langeweile aufkommen lässt.
Auf der Strecke liegen die großen Museen, die weltweit berühmt und anerkannt sind mit ihren monumentalen Ausstellungsstücken und den klassizistischen Bauwerken. Aber auch die Dichte der kirchlichen Bauten aufgrund der sehr liberalen Ansichten der preussischen Könige was die Religionsfreiheit angeht ist in der Stadtmitte beeindruckend. Selbst die Flusslandschaft in die Berlin und Cölln gegründet wurden ist beeindruckend und hier gibt es viel zu entdecken.
Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt haben wir einige Empfehlungen ausgesprochen und im Plan vermerkt welche Sehenswürdigkeiten am nächsten liegen.
So steht einem rundum gelungenen informativen Spaziergang durch diesen geschichtsträchtigen Teil Berlins nichts im Wege. Nichts wird vernachlässigt oder ausgelassen.
Der Streckenplan ist so ausgelegt, dass die Tour bequem zu Fuß bewältigt werden kann, aber es besteht die Möglichkeit auf die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt bei Ermüdungserscheinungen auszuweichen. Durch den Rundweg kann jeder an jedem Punkt des Spaziergangs einsteigen.
Die Hintergrundinformationen fassen die wichtigsten Fakten zusammen, so dass die Texte kurz gehalten werden können.
Selbstverständlich können zu den Touren die schönsten Fotos auch im Shop gefunden werden oder die Fotobücher, die mehr Wissen und Fotos auf 28 Seiten bieten.
Der Tourenplan steht im Shop zum Download und Ausdruck auf DIN A 4 für Euro 1,95 bereit.
vom Zeitungsviertel über den Brennpunkt des "Kalten Krieges" bis zum Kulturforum
Unsere Insidertour führt durch die südliche Friedrichstadt mit dem Zeitungsviertel, dem größten seiner Art weltweit zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Hin zum Libeskind Bau für 2000 Jahre deutsch-jüdisches Zusammenleben aus Sicht der Juden.
Vorbei am Hotspot des "Kalten Krieges" der in den 60-zigern des letzten Jahrhunderts oft genug am Auslösen des Dritten Weltkrieges vorbei schrammte und von beiden Seiten der Mauer propagandistisch genutzt wurde.
Hinein in eine der bekanntesten Straßen Berlins mit Shoppingerlebnis und Luxusgeschäften - versteckt in edlen Quartieren und hinter gläsernen Fassaden.
Unsere Berlintour führt zum wohl umstrittensten Platz Berlins mit der Architektur des 21. Jahrhunderts und von Touristen aus Städten mit wirklich hohen Wolkenkratzern belächelt zum Versuch im Kulturforum künstlich kulturellen Raum zu schaffen, der von seiner Zielgruppe nicht genutzt und geliebt wird bis hin zur Dokumentation des Naziterrors.
Auf dem gesamten Rundgang auf unserer Insidertour verliert der Spaziergänger nie den Blick auf die Besonderheiten der Stadt Berlin durch die Mauer die sie 28 Jahre lang durchzog, viele Bauten auf Westberliner Seite wurden maßgeblich durch die Teilung der Stadt initiiert beziehungsweise wurden erst nach der Wiedervereinigung gebaut oder erlangten ihr Ansehen zurück.
In kurzen detaillierten Texten wird die Geschichte der einzelnen Stationen erklärt
mit Wissenswertem zur Besiedlungs- und Stadtentwicklung und mit Hintergrundinformationen zur Historie der besuchten Orte und Sehenswürdigkeiten.
6 Seiten bestehend aus Stadtplan mit eingezeichneter Insidertour und aufgeführten Sehenswürdigkeiten. Die Berlintour ist als Rundweg geplant und kann an vielen Stellen begonnen werden.
Abbildung der U- und S-Bahnstationen bieten einen Überblick an welcher Stelle der Spaziergänger starten und enden kann.
5 Seiten Detailinformationen und mit Fotos um die vorgeschlagenen Orte und Sehenswürdigkeiten besser zu identifizieren.
Der Tourenplan steht im Shop zum Download und Ausdruck auf DIN A 4 für Euro 1,95 bereit.
Unsere Insidertour führt durch ein Gebiet Berlins, das besiedelt wurde, weil es in Berlin am Gründungsort bereits zu eng wurde. An der Strecke unserer Berlintour finden sich viele Industrie-Denkmäler und Bauten des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Ein Großteil des Moabiter Gebietes diente militärischen Zwecken und hier wurden die großen Verwahranstalten für kriminelle Personen in modernen und ihrer Zeit entsprechenden Bauweise erreichtet.
Moabit ist ein traditioneller Arbeiterbezirk Berlins. Im Südwesten grenzt Charlottenburg an Moabit, Charlottenburg war bis zur Verwaltungsreform von 1920 eine eigenständige Stadt.
Nachdem im Innenstadtbereich der Platz knapp wurde und die Bewohner sich mehr und mehr über Lärm und Gestank aus den Industrieanlage beschwerten, begann die Ansiedelung der Industrie im nahegelegenen sumpfigen Gebiet Moabits.
Nachdem sich hier Pulverfabriken angesiedelt hatten folgte die Ansiedlung des Militärs was wiederum die Errichtung der großen Berliner Gefängnisse nach sich zog. Die zu Zeiten ihrer Errichtung zu Mustereinrichtungen zählten, da die Gefangenen nicht mehr in Sammelzellen untergebracht wurden sondern in Einzelzellen. Durch die panoptische Bauweise konnte ein Wärter alle Gefangenen von einem zentralen Platz aus überwachen.
Der Westhafen spielte nach der Blockade Berlins durch die Rote Armee eine entscheidende Rolle in der Versorgung der Berliner Bevölkerung, hier wurden Senatsreserven gelagert, die Berlin für 180 Tage unabhängig von Lieferungen machen sollten.
Das auf unserer Berlintour zu erkundende Gebiet ist recht groß und zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten liegen oft lange Strecken ohne großen Informationsgehalt. Hier bietet es sich an zwischen den einzelnen Stationen auf die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweisen oder gleich die gesamte Strecke mit dem Fahrrad zurück zulegen.
In Moabit bieten sich auf unserer Insidertour Einblicke in das Leben der Berliner abseits der turbulenten Innenstadt und Szeneviertel.
Unsere Insidertour ist besonders interessant, wenn man als Berlinbesucher schon so einiges in der Innenstadt gesehen hat und nun nach der außergewöhnlichen Berlintour Ausschau hält. Die Berlintour führt durch das Gründungsviertel des westlichsten Bezirks Spandau, der viel Wasser und Wald bietet und eben an seinem Gründungsort viel aufregende Geschichte.
Ein Spaziergang durch den westlichsten Bezirk Berlins und 12 Jahre früher urkundlich erwähnt als die Gründungsstädte von Berlin - Berlin und Cölln. Viele Parallelen zeigen sich zwischen der Besiedlung der Spreeinsel in der Mitte der Stadt und der Besiedlung von Spandau. In Spandau rings um die Altstadt sind mittelalterliche Gebäude und Kirchen erhalten.
Die Burg - Zitadelle - ist eine der besterhaltenen Renaissancefestungen Europas mit dem Juliusturm in ihrer Mitte dem ältesten Bauwerk der Befestigung mit einer eigenen spannenden Geschichte.
Auf insgesamt vier Seiten geben wir einen Tourenvorschlag, der uns im Kreis führt und die bedeutendsten und sehenswertesten Gebäude und Plätze berührt. Zu den einzelnen Punkten gibt es Hintergrundinformationen und Fotos auf drei Seiten. Ein paar Tipps zur Anreise und Einkehrmöglichkeiten runden den Tourenplan ab.
Unser Tourenvorschlag ist dieses Mal thematisch auf eine Berlintour und ihre Kirchen ausgerichtet, dabei beschränken wir unseren Spaziergang auf den Innenstadtbereich.
In einem kleinen Gebiet, das gut zu Fuß abgelaufen werden kann, finden sich die bedeutendsten und ältesten Kirchen Berlins, alle Kirchen sind zugänglich, teilweise werden sie noch sakral genutzt teilweise dienen sie als Museen und für Ausstellungen.
Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour. Berlin ist eine junge Stadt, ihre Gründung erfolgte im 13. Jahrhundert zu einer Zeit, als Städte wie Köln (Gründung 50 nach Christus mit Erhalt der Stadtrechte) bereits ihr 1000 jähriges Bestehen hinter sich hatten.
Berlin entwickelte sich aus zwei Siedlungen an der Spree: Cölln – erstmalig 1237 und Berlin 1244 urkundlich erwähnt. Nach dem für Berlin verheerenden 30 jährigen Krieg, übernahm 1640 Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst, die Regierungsgeschäfte von seinem Vater und begann die Politik der religiösen Toleranz und Immigration.
Von den ersten Kirchen die in Berlin gebaut wurden, sind heute aufgrund von vielen Um- und Neubauten oft nur noch die Reste alter Mauern erhalten oder sichtbar. Durch das schnelle Wachstum der Stadt wurden für jedes neue Siedlungsgebiet und ihre Einwohner Kirchen gebaut, durch die Reformation, die Zuwanderung der Hugenotten, der Böhmer und vieler anderer Religionsvertriebener, die in Berlin mit offenen Armen empfangen wurden, entstanden immer mehr Kirchen, um jeder Religionsrichtung ein eigenes Gebetshaus zu ermöglichen. Nur die Katholiken mussten sehr lange auf ein eignes Gotteshaus verzichten.
Heute sind 60% der Einwohner Berlins konfessionslos, 18,7 % evangelisch, 9,2 % katholisch, 27 % gehören anderen christlichen Religionen an, 8,1 % haben einen Migrationshintergrund in einem islamischen Land und 0,3 % gehören der jüdischen Gemeinde an.
Heute stehen die innerstädtischen Kirchen überwiegend für die Touristen zur Besichtigung offen einige Kirchen sind zu Museen umfunktioniert worden. Dennoch gibt es auch für den Gläubigen Gelegenheit an Andachten und Gottesdiensten teil zu nehmen. Um der Hektik des Berlinbesuchs und des bunten Treibens im touristischen Zentrum der Stadt zu entkommen, empfehlen wir kurzes Einhalten zur Mittagsandacht im Berliner Dom, während dieser Zeit ist der Kirchenraum den Gläubigen vorbehalten.
Download unseres Tourenvorschlags
Der Mai Spaziergang führt durch die Viertel in denen Stadtsanierung gelungen ist, wo früher Mietskasernen für Arbeiter standen finden sich heute die begehrtesten Wohnlagen für die junge kreative Bevölkerung Berlins.
Der Spaziergang bietet viel Geschichte der letzten beiden Jahrhunderte ohne den kulturellen Druck, den man im Zentrum Ost "Unter den Linden" und rund um die Museumsinsel verspürt.
Wir begegnen auf unserem Gang vielen jungen, gutgebildeten Menschen und Einrichtungen für jung und alt, ein Gebiet mit viel Freizeitwert, auch wenn die Grünflächen eher selten sind.
Auf der Strecke wird Kindern und Jugendlichen einiges geboten, ob sie sich gerne als Sternengucker, Hochseilkletterer oder in kleinen sympathischen Lädchen nach Souvenirs stöbern wollen. Links und rechts der Strecke finden sich viele Kinderspielplätze zum Ausruhen für die Erwachsenen und Rumtoben für die Kleinen.
Top Tour Sightseeing - Hopp on Hopp off - Berlin Tipps
Die City West und Ost bequem vom Oberdeck eines Doppeldecker-Cabrios entdecken - aus- und einsteigen so oft man will[more]
Zuschauer bei einer TV-Show in Berlin - Berlin Tourenvorschlag
den Berlinbesuch mit einem Auftritt in einer Fernsehshow verbinden - bei Günter Jauch oder The Voice of Germany[more]
Drehorte und Filmsets finden und besuchen
Seit es das Medium Film gibt - gibt es auch Filme, die in Berlin spielen, hier gedreht wurden und einen Teil der Entwicklung Berlins widerspiegeln. Denkt man an Filme wie 1,2,3 von Bild Wilder mit Liselotte Pulver, so wurde...[more]
Manchmal braucht man einen Mietwagen in Berlin - um Berlin zu entdecken
Berlinbesucher, die ungern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Stadt entdecken, können sich einen Mietwagen für die Dauer des Aufenthaltes anmieten und problemlos die Stadt erkunden. Neben ausreichendem Parkraum bietet die...[more]
Tour im März - Spaziergang durch Alt-Köpenick
Köpenick ist der Bezirk mit den meisten Grünflächen Berlins. Köpenick liegt im Südosten der Stadt, zu Köpenick gehört der Müggelsee, der in den Sommermonaten immer einen Ausflug wert ist.[more]
Alle von uns vorgeschlagenen Touren können zu Fuß abgelaufen werden, aber wem es Spaß macht und wer sich traut, der kann in Berlin sehr gut mit dem Fahrrad auch weitere Strecken zurück legen.
Grundsätzlich ist Fahrrad fahren in Berlin nicht gefährlicher als in anderen deutschen Städten. Berlin hat den Vorteil relativ breiter Straßen und ein gutes Fahrradwegenetz. Allerdings sollte der Fahrradfahrer immer sehr umsichtig fahren und für den Autofahrer und den Fussgänger mitdenken.
Berlin ist flach, da gibt es kaum Steigungen, durch den großen Anteil an Grünflächen hat man als Fahrradfahrer auch immer Abwechslung und kann entspannt durch die Parks radeln. In Berlin ist das Befahren der Fusswege nicht gestattet, auch wenn immer wieder ganze Touristengruppen, denen sofort angesehen wird, dass sie keine geübten Fahrradfahrer sind, über die Bürgersteige fahren und versuchen Fussgänger aus dem Weg zu klingeln.
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Dass die pulsierende Metropole Berlin einst eine geteilte Stadt war, merkt der Besucher heute nicht mehr. Die Mauer, die einst zwei feindliche Systeme trennte, ist fast völlig aus dem Stadtbild verschwunden. Doch die gut ausgebauten Grenzwege blieben erhalten und können Fahrradtouristen heute eine kleine Vorstellung darüber vermitteln, wie einst ein ganzes Volk eingemauert wurde. Über diesen Grenzweg verläuft heute der Berlin Mauer Radweg.
Mitten durch Berlin hindurch
Der Berlin Mauer Radweg bietet auf einer Strecke von fast 20 Kilometern eine Radtour mitten durch die deutsche Hauptstadt hindurch. Der neue Hauptbahnhof, das Reichstagsgebäude, das Brandenburger Tor und der Potsdamer Platz sind auf der ganzen Welt bekannt. Als die Mauer stand, waren hier Brachen oder die Gebäude fristeten ein Schattendasein. Der Reichstag stand ohne Kuppel da, das Brandenburger Tor war nur aus einiger Entfernung zu bewundern.
Naturschutzgebiete mit vielfältiger Flora und Fauna
Die Gegensätze, die der Radfahrer auf dem Berlin Mauer Radweg erleben kann, sind sehr groß. In unmittelbarer Nähe zu eng bebauten Stadtquartieren existieren einzigartige Naturrefugien. Bedingt durch die Lage im ehemaligen Sperrgebiet konnten sich Flora und Fauna auf Tuchfühlung mit der Millionenstadt entwickeln. Eine dieser Landschaften ist das Naturschutzgebiet Spandauer Forst. Dort beeindrucken tausendjährige Eichen den Radfahrer. Die sieben prachtvollen Exemplare sind 25 Meter hoch, ihre Stämme sind bis zu über sechs Metern dick. Sie grünten hier bereits vor der Stadtgründung von Berlin. Unmittelbar in der Nähe bietet der Laßzinssee eine Heimat für seltene Wasser- und Sumpfvögel. Im Tegeler Fließ führt der Berlin Mauer Radweg an einer faszinierenden Sumpflandschaft vorbei.
Zeugnisse des kalten Krieges
Ab und zu künden noch ein paar Bauwerke von der ehemaligen Grenze. Am Berlin Mauer Radweg gibt es zum Beispiel den Grenzturm Nieder Neuendorf aus dem Jahre 1987. Hier wird in einem kleinen Museum die deutsche Teilung und die Mauer dokumentiert. Der Grenzturm wurde restauriert, um noch länger daran zu erinnern.
Der Besuchermagnet Berlin: Die Kuppel des Reichstagsgebäudes
Seit nunmehr 13 Jahren besitzt das Reichstagsgebäude wieder eine Kuppel und erfreut sich nicht zuletzt deswegen einer so großen Popularität bei den Besuchern Berlins. Die gläserne Konstruktion überspannt den Plenarsaal mit einer Höhe von 23 Metern und einer Breite von 40 Metern und bereichert das historische Gebäude um ein Stück moderner Architektur, die optisch passend in das alte Bauwerk integriert wurde.
Die Kuppel und die angrenzenden Dachterrasse sind zwar für die Öffentlichkeit täglich 16 Stunden zugänglich (ausgenommen an Wartungstagen), allerdings macht die große Nachfrage an Besichtigungen eine vorherige Anmeldung notwendig. Nach erfolgreicher Anmeldung wird man entweder per Audio-Guide durch das Reichstagsgebäude geführt oder lässt allein die Architektur und den Ausblick auf das Berliner Regierungsviertel auf sich wirken ohne zusätzliche Informationen zu erhalten. Eine dritte Variante ist die Teilnahme an einer geführten Tour durch das Reichstagsgebäude und das angrenzende Regierungsviertel. Die Führungen ermöglichen einen unkomplizierten Besuch der Kuppel und liefern zudem eine Reihe von Hintergrundinformationen, auf die der Audio-Guide aufgrund seiner komprimierten Form nicht näher eingehen kann.
Wissenswert ist zum Beispiel die technische Umsetzung und Gestaltung der aufwendigen Rampenkonstruktion, die in Form von zwei gegenläufigen Spiralsträngen zum oberen Kuppelteil führt. Dabei muss der Besucher beim Begehen der Rampen eine Steigung von acht Grad überwinden. Durch die gläserne Fassade der Kuppel kann man dazu einen Eindruck von der Lage des Berliner Regierungsviertels gewinnen, dass man Vorab oder im Anschluss fußläufig erkunden kann und zu dem man im Rahmen einer Führung noch detailreichere Informationen erhält.
Der Bau der Kuppel wurde bereits 1995 beschlossen, nachdem der Deutsche Bundestag das Projekt ausgeschrieben hatte. Den Auftrag erhielt nach Eingang verschiedener Entwürfe der Architekt Sir Norman Foster, der die Idee einer modernen Glaskonstruktion verwirklichte. Ohne die offene Gestaltung, die den Blick ins Freie in keiner Form einschränkt, wären die Besucher des Reichstagsgebäudes mit Sicherheit nicht so zahlreich und der Wunsch nach geführten Touren weit weniger ausgeprägt. Von oben lässt sich jedes umliegende Gebäude, ob Schweizer Botschaft, Bundeskanzleramt oder Fernsehturm, gut einsehen und dessen Funktion ausführlich erläutern. Dabei müssen auch Besucher mit Höhenangst den Aufgang zur Aussichtsplattform nicht scheuen, vermeidet die Art der Konstruktion doch einen direkten Blick in den unterhalb gelegenen Plenarsaal.
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