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07.12.2013 11:35 Age: 4 yrs
Category: CityCenter, Events, News

Buchstabenmuseum - Mitte

derzeit wird das Buchstabenmuseum umgebaut deshalb ist es geschlossen


Eröffnungsveranstaltung am 6. Dezember 2013

Eröffnungsveranstaltung am 6. Dezember 2013

Leuchtschrift "R" wie wir es sehen

Leuchtschrift "R" wie wir es sehen

Leuchtschrift "R" seziert

Leuchtschrift "R" seziert

Als Georges Claude Anfang des 20. Jahrhunderts bei seinen Versuchen reinen Sauerstoff zu isolieren das Abfallprodukt "Neonröhre" erfand, hätte er sich sicherlich nicht träumen lassen, dass seine Neonröhren die für Reklameschriften verwendet wurden eines Tages einen besonderen Schutz ausgerechnet in Deutschland finden würden.

Leuchtreklame

Im vergangenen Jahrhundert war die Leuchtreklame, die uns von Hausfassaden über Geschäften und überdimensioniert von Dächern den Weg zum Konsum wiesen ein Bild des alltäglichen Großstadtlebens. Diese gebogenen farbig-leuchtenden Röhren, die manchmal flackerten, insbesondere wenn in Filmen Spannung aufgebaut werden sollte, verschwinden mehr und mehr aus unserem Stadtbild. 

Das Buchstabenmuseum

hat sich zur Aufgabe gesetzt diese typographischen Zeichen für die Nachwelt zu erhalten. In den letzten 6 Jahren wurden Hunderte von Buchstaben vor dem Verfall, der Verschrottung und Verwahrlosung gerettet. Darunter Reklameschriften, die wie der türkisblaue 50er Jahre Schriftzug "Zierfische" mehr als 50 Jahre zum Stadtbild am Frankfurter Tor gehörte und zur Geschäftsaufgabe der Zoo- und Aquaristikhandlung einer unbekannten Zukunft entgegen sah. 

Es werden ganze Schriftzüge wie Firmen- und Ortsnamen wie auch einzelne Buchstaben wie das "U" der Berliner U-Bahn gesammelt und erhalten. Zu jedem Exponat gibt es die Information um welche Schrift es sich handelt, welchen Standort oder besondere Bedeutung dahinter steht und um welche Größe es sich handelt. Darüberhinaus gibt es Informationen zu Material und Illumination oder Selbstbeleuchtung.

Die Ausstellung

ist seit dem 6. Dezember 2013 wieder zugänglich, inzwischen am dritten Standort. Im HO Berlin, einer alten DDR-Kaufhalle Holzmarktstr. 66 gegenüber S+U Bahnhof Jannowitzbrücke, werden auf 350 qm die Exponate thematisch geordnet in symbolischen Häuserschluchten als Dauerausstellung präsentiert. In einem Materialraum wird den interessierten Besuchern die Möglichkeit gegeben tiefe Einblicke in die Technik zu nehmen.  

Buchstabenmuseum
Stadtbahnbogen 424, 10557 Berlin-Mitte 
derzeit geschlossen